Radverkehr in Leverkusen
Appell an die Radler im Kurpark von Bad Homburg
Unsere Themen, 2. Halbjahr 2011:
Plus-Minus: Radverkehrssituation in Leverkusen
Plus
Gute Fahrradabstellanlagen am Neulandpark
Am Neulandpark, in der Nähe der Dhünnbrücke, waren Holzgestelle als Fahrradabstellanlage installiert. Diese litten auch immer mal wieder unter Vandalismus.
Erfreulicherweise sind diese nun durch metallene Gestelle, an die Fahrräder gut angeschlossen werden können, ersetzt worden. Auch am Eingang in der Nähe des Kreisverkehrs wurde eine kleine Abstellanlage eingebaut.

|
Minus
Radweg am Rhein in Hitdorf
Der Radweg am Rhein in Hitdorf zwischen Werftstraße und Hitdorfer Straße ist ein Zweirichtungsradweg, dessen Breite nicht den Mindestanforderungen genügt.
|
|
Minus
Radweg am Rhein in Hitdorf
Durch Erdeintrag und Gras reduziert sich die nutzbare Breite zusätzlich. Bei einem neu angelegten Radweg hätte man die Einfahrt nicht so eng anlegen dürfen.
|
Minus
Albert-Einstein-Straße Der Grünschnittkontainer versperrt den Radweg auf der Albert-Einstein-Straße in Wiesdorf.
|
|
|
Minus
Fußweg „Am Weiher“, Opladen
Ärger: Die Promenade „Am Weiher darf in Süd-Nord-Richtung auch von Radfahrern befahren werden und ist in Gegenrichtung nur den Fußgängern vorbehalten.
Viele Radfahrer benutzen ihn in beiden Richtungen, und Fußgänger meinen, das sei überhaupt kein Radweg.
Dieser Weg kann reiner Fußweg werden. Weil „Am Weiher“ in der 30er-Zone liegt, könnten Radfahrer hier auch auf der Straße fahren. |
Minus
Kanalbaustelle Bismarckstraße
|
Die Absperrungen auf der Bismarckstraße wegen der Kanalarbeiten im Frühjahr sind ein Musterbeispiel dafür, dass die Verantwortlichen bezüglich der Radfahrer ohne Sinn, Plan und Kontrolle durch die Behörde vorgehen. Auf der Ostseite versperrten wochenlang auf hundert Metern sieben mächtige Schilder den Radweg.
Auf der Westseite hieß es: „Radfahrer absteigen! Radfahrer frei“, „Radfahrer absteigen. Ende“.
|
|
Minus
Radwege Düsseldorfer Straße
Von der Wupper bis zur Hermann-Löns- und Haus-Vorster-Straße wurde die Radwegbenutzungspflicht in beiden Richtungen aufgehoben. Jetzt heißt es dort: Fußweg, frei für Radfahrer.
Das bedeutet: Fußwege, die zusätzlich zu Zeichen 239 (Fußgänger) auch mit dem Zeichen „Radfahrer frei“ beschildert sind, dürfen mit dem Fahrrad befahren werden. Radfahrer müssen jedoch besondere Rücksicht auf die Fußgänger nehmen, dürfen nur mit Schrittgeschwindigkeit fahren und müssen notfalls absteigen. Solche Wege stellen ein Angebot für Radfahrer dar, es besteht aber keine Benutzungspflicht.
Sie dürfen auf der Straße fahren. Aber wer traut sich das schon?
Verkehrsgruppe des ADFC Leverkusen e.V.
|
Die Verkehrsgruppe beschäftigt sich mit allen Fragen und Problemen des Radverkehrs in Leverkusen. Bei den regelmäßigen Treffen wird das Vorgehen gegenüber der Stadt, der Polizei, der Presse und anderen Institutionen erörtert.
Unser Ziel ist Leverkusen für den Alltagsradler attraktiver und sicherer zu machen.
Die Verkehrsgruppe trifft sich jeden 4. Mittwoch im Monat um 18 Uhr im Info-Treff „Natur und Umwelt“, Gustav-Heinemann-Str. 11, Leverkusen-Manfort
Die Termine: 25. Januar 2012, 22. Februar, 28. März, 25. April, 23. Mai, 27. Juni, 25. Juli, 22. August 2012
Wenn Sie mit uns Kontakt aufnehmen wollen, schreiben Sie bitte an Agnes Kratz eine
E-Mail
|
Wenn Sie uns auf eine konkrete Gefahrenstelle für Radler hinweisen möchten, können Sie uns auch einen Radweg-Mängelbogen ausgefüllt zusenden. Einen Vordruck finden Sie hier.
Frühere Kritikpunkte 2006-2011
Schon seit 2006 haben wir auf Misstände bezüglich von Radwegen aufmerksam gemacht. Unsere bisherigen Kritikpunkte finden Sie in den nachfolgenden pdf-Dateien. Zum Teil wurden unsere negativen Verkehrssituationen für Radler seitens der Stadt Leverkusen mittlerweile verkehrssicher verbessert. Vielen Dank dafür.